Prophetischer Workshop jetzt noch zum Nachhören und Nachlesen

Hier bei YouTube können Sie unser Seminar immer noch nachhören: zum prophetischen Seminar

Unten können Sie die Stichworte des Vortrags finden:

„Ich wünschte, ihr alle würdet in Zungen reden, weit mehr aber, ihr würdet prophetisch reden.“
1 Korinther 14,5

Prophetischer Workshop am 16.05. von 15 bis 17 Uhr

 

Als Christen möchten wir den Willen Gottes tun, dazu müssen wir auf Gott hören. Wir hören, was Gott sagt, in der Heiligen Schrift, aber auch in den einzelnen Situationen des Alltags spricht Gott zu uns, vermutlich mehr als uns allen bewusst ist. Dieses Sprechen Gottes in unseren Alltag nennt die Bibel Prophetie. Als getaufte und gefirmte Christen haben wir Anteil erhalten am Prophetenamt Jesu Christi. Auch wenn die prophetischen Begabungen bei uns Christen unterschiedlich stark ausgeprägt sind, so haben wir doch alle diese Gabe, denn ohne sie könnten wir nicht auf die Stimme Jesu hören. Jesus sagt im Johannesevangelium: „Meine Schafe hören auf meine Stimme“ (Joh 10,27).

In dem Workshop sprechen wir darüber, was der Sinn des prophetischen Redens ist, und wie wir die Stimme Gottes hören. Vermutlich wird vielen bewusst werden, dass sie Gottes Reden viel öfter wahrnehmen, als ihnen bisher bewusst ist.

Referent: Pastor Roland Bohnen.

Am Seminar kann man über YouTube teilnehmen, für die Online Teilnahme ist keine Anmeldung notwendig. Zusätzlich ist eine begrenzte Anzahl in der Kirche in Süsterseel möglich, dazu muss man sich anmelden. Hier geht es zur Anmeldung: Besondere TERMINE & VERANSTALTUNGEN

Und hier ist der Vortrag mit den Bibelstellen:

Workshop Prophetie

 

Lied: Band

 

Einleitung

Taufe: Anteil an Prophetenamt Christi wie König und Priester

Prophetie offizielles Amt und Gabe für alle!

1 Kor 12: offizieller Dienst der Prophetie, Amt in der Gemeinde

1 Kor 13: Alles muss immer in Liebe geschehen

1 Kor 14,5: „Ich wollte, dass ihr alle in Sprachen redet, aber noch viel mehr möchte ich, dass ihr weissagt“ – für alle!

Ähnlich bei besonderem und allgemeinem Priestertum und vielen anderen Gaben (z.B. Spenden)

 

Heiliger Geist wird im NT allen gegeben

Im AT nur besondere Propheten

 

Im AT Besuch (visitation), im NT Einwohnung (habitation) des Heiligen Geistes. (vgl. „Bleiben“ im Johannesevangelium)

 

Heiliger Geist wird allen gegeben, schreibt Gebote in unser Herz! (Ez 36,24ff)

(Apg 2, Joel: Heiliger Geist über alles Fleisch, Träume und Visionen)

Vorbild ist Jesus selber, er hat den Heiligen Geist empfangen und aus seiner Führung gelebt

Wille Gottes erkennen geht nur, wenn wir Gott reden hören.

Meine Schafe hören auf meine Stimme (Joh 10,27)

Alle werden Schüler Gottes sein (Joh 6,45)

 

Jesus: Ihr werdet noch Größere Dinge vollbringen. (Joh 14,12)

Quelle der Prophetie: von Gott

Mt 16: Nicht Fleisch und Blut, sondern der Vater im Himmel.

Wir hören vom Vater durch den Heiligen Geist  ≠  eigene Ideen, eigene Meinung

Man ist selber neugierig, Überraschung!

Prophetie ist für alle geeignet, auch Kirchenferne

Alle können sie empfangen, missionarische Dimension, auch Menschen, die z.B. von der Kirche nichts wissen wollen, wie sie vielleicht verletzt wurden von der Kirche, Leute aus der Esoterik etc.

Man kann Prophetisches direkt zusagen, auch außerhalb des Kontextes von Kirche und Gottesdiensten.

 

Vortrag von Theresa Griffin – kath. Theologin, Hintergrund Bethel Church

Dort sehr starkes Engagement für prophetische Gaben, sehr stark ermutigt.

 

Eigene Erfahrung bei Besuch in Bethel Church

Beispiel von Theresa Griffin Prophetie üben am Strand

  • Widerstände typisch für prophetische Berufungen

 

Prophetische Worte sind zur Ermutigung

Klare Konsequenz aus dem starken Ermutigen der Prophetie:

Joh 10.10: Teufel kommt, um zu stehlen, schlachten und zu vernichten, Gott baut auf – damit sie das Leben haben.

1 Kor 14,3: Ermutigung

2 Kor 5: Uns ist der Dienst der Versöhnung aufgetragen.

 

Unsere Worte können Atmosphäre prägen: Spr 18,21 Leben und Tod ist in der Macht der Zunge (goldene und graue Wolke)

 

Prophetie zur Überführung von Sündern?

Joh 16,8: Heiliger Geist überführt, d.h.  Überführen ist nicht unser Job, sondern der Job des Heiligen Geistes.

 

Im AT haben die Propheten die Menschen überführt, ihnen gesagt, was richtig und falsch ist, die Gebote Gottes ausgelegt.

Aber im NT macht das der Heilige Geist, wir bekommen nach Ez 36 ein neues Herz und einen neuen Geist, die Gebote Gottes sind in unserem Inneren, im Heiligen Geist bekommen wir die Kraft, sie zu befolgen.

 

Daher auch in der Bergpredigt: Verinnerlichung der Gebote Gottes

  • Prophetie nur Positiv!

 

Bethel Regeln:

  • Nichts Negatives
  • Keine Eheversprechungen
  • Keine Kinder

Dort wird Prophetie sehr ermutigt, d.h.  es gibt sehr viele Menschen, die das praktizieren, daher sind diese Richtlinien angebracht, es soll immer um Aufbau und Ermutigung gehen.

 

 

Identität und Auftrag

Vers 24f: Ungläubiger wird durch Prophetie überzeugt: „ seine geheimsten Gedanken kommen ans Licht. Er wird sich niederwerfen, wird Gott anbeten und ausrufen: „Gott ist wirklich unter euch!““

Trifft ins Herz! (eigene Erfahrung in Ann Arbor)

-> Menschen wollen erkannt und wahrgenommen werden!

 

Prophetie beantwortet die Frage:

  • Wer bist du (Identität) z.B. oder „Du bist der Fels“, „Du bist der Sohn Gottes“
  • Was ist dein Auftrag, z.B. „Du bist der Messias“

Versuchung des Teufels: Angriff auf die Identität: z.B. in der Wüste: „Wenn du wirklich der Messias bist…“

 

Beispiel mit Petrus:

  1. Identität: Du bist der Fels
  2. Auftrag: Kirche aufbauen

Petrus musste das hören, um später bei den Prüfungen standhalten zu können (Verleugnung)

 

Aspekte der Prophetie

  • Voraussagen (Jesus ist überall und in allen Zeiten)
    Beispiel: Maria und Elisabeth, für beide: „Du wirst ein Kind empfangen“
    Begegnung zwischen den beiden ist für Maria eine Bestätigung, denn Elisabeth konnte nicht wissen, was mit Maria geschehen war. -> prophetische Zusage!
  • Zusagen: Beispiel Natanael: „Ich habe dich gesehen!“
    Volk Israel: „Ich habe dein Elend gesehen“
  • > Liebe ist wichtiger als Akkuratheit!

 

Beispiele aus der Bibel:

  • Engel an Zacharias – Seine Frau wird ein Kind empfangen – Voraussage
  • Simeon an Maria und Josef – Prophezeiung über Jesus und über Maria Voraussage
  • Joh 4: Jesus an Samariterin (viele Männer) – Erkenntnis
  • Jesus über Jerusalem (Mt 24) – Voraussage
  • Apostelgeschichte: Gefangennahme Paulus (Apg 21,10ff – mit Zeichenhandlung) – Voraussage
  • Apg 9: Annanias für Paulus („du wirst wieder sehen“) – Voraussage
  • Apg 8,26: Engel führt Philippus – Führung
  • Joh 1: Natanael („Ich habe dich unter dem Feigenbaum gesehen, Ein Mann ohne Falsch, ein echter Israelit“) – Erkenntnis, Identität

 

 

Wie kann man Gottes Stimme hören?

 

  • Direktes Hören: Apg 9 Paulus
  • Vision: z.B. Offenbarung
    Gebärdensprache, Zeichen können Hinweise enthalten.
    Wenn einem das geschieht: Am besten Jesus fragen: Was willst du mir zeigen, was willst du mir sagen? Gott antwortet.
  • Träume! (z.B. Hl. Josef)
  • Tagträume, Trance: Apg 10 – Petrus mittags auf dem Dach
  • Intuitives Wissen – auch bei Petrus: Eine Stimme geschah (wahrscheinlich nicht hörbar, und doch deutlich)
    Das ist eigentlich bei allen Formen der Fall, z.B. auch bei Bildern, man weiß einfach innerlich, was Gott möchte.

“Some of you are Knowers – some of you are Feelers”

  • Spüren: Lukas 8, 46 – Jesus spürt, dass eine Kraft von ihm ausging
    Gefühle anderer aufnehmen (Beispiel Supermarkt, in einem Gang Freude, im anderen Bedrücktheit)
    -> Für die Menschen beten
    -> vielleicht auch den anderen ansprechen
    Lösung: Immer Gott fragen: „Was machst du, was soll ich tun?“
  • Inneres Drängen des Heiligen Geistes: Mk 1,12 Geist treibt Jesus
    2 Kor 2, 12f „… hatte mein Geist keine Ruhe“
    Bei mir persönlich: Ich will immer die Neuen ansprechen
  • Heiliger Geist verwehrt: Apg 16,6 – Gott spricht durch Umstände (Wenn er eine Tür schließt, öffnet er eine andere)
  • Apg 23,11: Jesus kommt zu Paulus und spricht: „Hab Mut!“

Zusätzlich zur Bibel: Riechen? Schmecken? – viele bezeugen das (Rosenduft, aber auch Gestank bei bösen Geistern)

2 Kor 2,14: Wohlgeruch der Erkenntnis Gottes
AT Duft der Opfer beruhigt Gott

Hld: Wohlgeruch

Gestank oft mit Hölle assoziiert.

 

Bei wichtigen Entscheidungen:

Prüfen mit christlich reifem Gesprächspartner, nicht allein unterwegs sein als Christ

Wahrsagerei vs. Prophetie

Wie geben wir prophetische Worte?

Die Äußerung prophetischer Eingebungen ist nämlich dem Willen der Propheten unterworfen. (1 Kor 14,32)
  • Menschen segnen, mit Gebet beginnen, dann kommen prophetische Worte, oft auch beim Sprachengebet.
  • Am Ende fragen: „Bedeutet das etwas für Sie? Macht es Sinn?“
  • Eindruck, offen lassen (Mantel reichen statt nassen Lappen)
  • Was ist bei falschen Worten? – Wenn die Person geliebt wurde, ist es nicht so schlimm

 

Wir sind nicht verantwortlich für die Reaktion

Z.B. Naaman 2 Kön 5: Enttäuschte Reaktion, will zunächst nicht befolgen.

 

Wie ist unsere eigene Reaktion, was ist meine Verantwortung?

Hingehen? Etwas sagen?

Oft ist unser Teil Fürbitte: Beispiel von Fotografin in Bethel Church.

 

 

 

 

Zeugnisse

 

 

Fragen und Antworten Pastor Thomas Wieners

 

 

Lied: Band